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Berühmte Designer im Bereich Möbel und Design - SM Arredamenti

Charlotte Perriand

Parigi/Parigi, 1903/1999
Charlotte Perriand gehörte zu jener avantgardistischen kulturellen Bewegung, die ab den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts zu einer tiefgreifenden Änderung in den ästhetischen Werten führte und eine wahrhaft moderne Sensibilität gegenüber dem Alltagsleben hervorbrachte. In diesem Zusammenhang fokussiert sich ihr spezifischer Beitrag auf die Innenausstattung als Schaffung einer neuen Lebensart, die heute immer noch im Zentrum des zeitgenössischen Lebensstils steht. In der Geschichte der Einrichtung des 20. Jahrhunderts machte der Anbruch der Moderne die unternehmerische Kühnheit dieser echten Reformerin des Innendesigns möglich. Zu Beginn ihrer beruflichen Karriere wurde sie von den Kritikern für ihre gänzlich aus vernickeltem Kupfer und eloxiertem Aluminium konstruierte Bar Sous le Toit (Bar unterm Dach) gefeiert, die 1927 auf der Ausstellung Salon d'Automne präsentiert wurde. Im selben Jahr begann sie im Alter von erst 24 Jahren eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret im berühmten Designstudio in der Pariser rue de Sèvres 25. Ihre Präsenz im Studio von Le Corbusier ist in allen mit ihm und Pierre Jeanneret entworfenen Möbeln ersichtlich: So wurde Charlotte Perriand ein Eckpfeiler im Reformationsprojekt des Architekten und fügte dem oft kühlen Rationalismus von Le Corbusier eine deutliche Spur Menschlichkeit hinzu. In ihren Entwürfen gelang es ihr, die grundlegende Substanz des täglichen Lebens mit neuen ästhetischen Werten zu füllen: Insbesondere ihr Talent und ihr Gespür bei der Entdeckung und Verwendung neuer Materialien kommen voll zum Ausdruck. Die zehnjährige Zusammenarbeit mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret und ihre Erfahrungen in Japan stellen Perioden eines intensiven kreativen Tatendrangs im Leben der Künstlerin dar. Während ihres langen Aufenthalts im Fernen Osten (1940-46) schöpfte sie ihr künstlerisches Talent voll aus, indem sie die Realität des Lebens neu interpretierte, um sowohl Tradition, als auch Moderne widerzuspiegeln. Besonders erwähnenswert sind z.B. die mit traditionellen Bambusverarbeitungstechniken hergestellten Möbel, welche die neuen, bereits mit Stahlrohren erprobten Formen zur Geltung bringen. Nach ihrer Rückkehr nach Paris konzentrierte sie sich auf eine Reihe von originellen und ausgewogenen Produktionen im Auftrag von hohen Behörden und führenden Unternehmen wie z.B. Air France, sowie zahlreichen ausländischen Organisationen. Mittlerweile hatte sie sich in der internationalen Szene einen Namen gemacht. Charlotte Perriands Persönlichkeit zeichnet vor allem ein große Loyalität zu den Prinzipien des menschlichen und innovativen Rationalismus aus, der stets in ihren Projekten steckt. Daran arbeitete sie mit großer Leidenschaft, auch im Hinblick auf deren „Revival“ in der Kollektion „Cassina I Maestri“.
 

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Charlotte Perriand

Franco Albini

Como/Milano, 1905/1977
Er war eine Hauptfigur in der Stilbewegung des italienischen Rationalismus und brillierte in den Bereichen Architektur-, Möbel-, Industrie- und Museumsdesign. Nach seinem Diplom in Architektur am Mailänder Polytechnikum im Jahre 1929 arbeitete er mit den Designstudios Ponti und Lancia zusammen. Seine Arbeit für das Magazin Casabella spielte ebenfalls eine wichtige Rolle in seiner Entwicklung. Damit wendete er sich dem Rationalismus zu und wurde dessen Wortführer in der italienischen Kulturszene. Als er im Jahre 1931 sein eigenes Büro in Mailand eröffnete, widmete er sich dem herausfordernden Bau von Arbeiterwohnungen und verfolgte diese Richtung auch nach dem Krieg weiter. Dazu bot sich im Rahmen der Wiederaufbauprojekte gemeinsam mit Franca Helg ab 1952 die Gelegenheit. In den 1940er Jahren erweiterte Albini seine Zusammenarbeit mit Cassina, die mit Stuhldesigns begann, welche den Weg für seinen persönlichen Stil ebneten. Außerdem entwarf er auch Möbel für andere Firmen, wie z.B. Poggi. Mailand und Genua bilden die geographische Achse, wo Albini einen besonders bleibenden Eindruck hinterließ. Für die lombardische Hauptstadt gestaltete er die Untergrundbahnhöfe der Linie 1 (1962/63) in Zusammenarbeit mit Grafikdesigner Bob Noorda. Zu seinen zahlreichen Stadtentwicklungs- und Bauprojekten für Genua gehören die Museen Palazzo Bianco (1949/51), Palazzo Rosso (1952/62), und Tesoro di San Lorenzo (1952/56). Franco Albini wurden als Anerkennung für seinen kulturellen Beitrag zahlreiche Ehren zuteil. Unter anderem war er Mitglied des INU, des CIAM, der Accademia Ligustica di Genova, des MOMA in New York, der ADI, der Accademia di S. Luca, der Fondazione Pagano und der London Royal Society of Arts. Außerdem erhielt er zahlreiche Preise wie den La Rinascente-Compasso d’Oro für den Entwurf des Sessels Luisa (1955), die Bronzemedaille der Parsons School in New York (1956) für seinen Beitrag zum Industriedesign, den Olivetti Award für Architektur (1957), den Gran Premio Nazionale La Rinascente-Compasso d’Oro (1958), den La Rinascente-Compasso d’Oro für das Mailänder U-Bahn-Projekt der Linie 1 (1964) und den Titel Royal Designer for Industry der London Royal Society of Arts (1971). In all seine Werke - von Einrichtungen bis hin zu Industrie- und Museumsdesignprojekten - ließ Franco Albini stets eine logische Konsistenz, eine extreme Reinheit des Ausdrucks und eine außergewöhnliche ethische und historische Integrität einfließen. Die Architektur- und Designarbeit von Franco Albini ist ein Meilenstein der italienischen architektonischen Kultur des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Arbeit war beseelt von einer kreativen und rigorosen Herangehensweise an Komposition und Bau mit einem besonders hohen Grad an Ästhetik.

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Franco Albini

Frank Lloyd Wright

Richland Center/Phoenix, 1867/1959
Wright wurde am 8. Juni 1867 in Richland Center, Wisconsin (USA) geboren. Schon vor seiner Geburt war seine Mutter davon überzeugt, dass das Kind in ihrem Bauch einmal der größte Architekt aller Zeiten werden würde. Selbst eine Lehrerin, entdeckte sie das Erziehungskonzept von Fröbel, dem Erfinder des Kindergartens, wonach ein Kind mithilfe grundlegender geometrischer Figuren und Formen zeichnen lernt. Sein Vater war Prediger und Musiker und lehrte seinen Sohn, Musik als „Tongebäude“ zu verstehen. Im Alter von zwanzig Jahren verließ er sein Zuhause und reiste nach Chicago, um sich der Architektur zu widmen. Dort entdeckte er die Arbeiten von Adler und Sullivan, bewarb sich für einen Job und arbeitete nahezu sieben Jahre direkt unter Louis Sullivan. 1893 eröffnete er sein eigenes Büro. Seine Arbeit in und um Chicago in den Jahren zwischen 1893 und 1909 läutete eine neue Ära in der Architektur ein. Das „Larkin Building“ und der „Unity Temple“ erfuhren Innovationen in Design und Technik, die durch die Technologie und die Materialien des zwanzigsten Jahrhunderts ermöglicht wurden. Durch verstärkten Beton, Glas, Stahl, Blech und die Winkelstützmauer entwickelte er eine Architektur, in der die Realität eines Gebäudes der Platz in seinem Inneren war. Dieses ausweichende - beinahe von Natur aus mystische - Element des freigelegten Innenraums durchzieht die Qualität all seiner Bauwerke. Im Jahre 1932 gründeten Wright und seine Frau Olgivanna die Taliesin Fellowship, eine Architekturschule in ihrem eigenen Zuhause. Bald kamen die berühmten Aufträge für Fallingwater und das Johnson Wax Administration Building. Mit der Arbeit wuchs auch seine kreative Schaffenskraft. Die Vielfalt an Formen, Ideen, Figuren, Räumen, Konzepten und Innovationen, die aus ihm heraus sprudelten, schien kein Ende zu nehmen. Hinter ihm stand eine Gruppe von Leuten, die sich der Konzeption organischer Architektur verschrieben hatten: Mit den Mitgliedern der Taliesin Fellowship gründete er die Frank Lloyd Wright Foundation, die die Arbeiten, Archive und Prinzipien des großen Meisters fortführen.

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Frank Lloyd Wright

Gerrit Thomas Rietveld

Utrecht/Utrecht, 1888/1964
Gerrit Thomas Rietveld, geboren in Utrecht am 24. Juni 1888, scheint zwei so unterschiedliche Persönlichkeiten in sich zu vereinen, dass man meinen könnte, seine Arbeiten stammten von mehr als einem Künstler. Die erste Persönlichkeit steckt im Kunstschreiner, der in einer ursprünglichen Ausdrucksweise arbeitet, Stühle und andere Möbel neu erfindet, als ob niemand zuvor sie gebaut hätte, und einem gänzlich eigenen strukturellen Code folgt; die zweite Persönlichkeit ist der Architekt, der elegante Formeln benutzt und dazu entschlossen ist, die rationalistische und neoplastizistische Botschaft im Kontext der europäischen Kultur zu vermitteln. Die beiden Tätigkeitsbereiche überlappen einander und verschmelzen in einer perfekten Osmose, um sich dann in einer logischen Folge zu entfalten. Im Jahre 1918 trat Rietveld der Bewegung „De Stijl“ bei, die aus einer im Jahre zuvor von Theo van Doesburg gegründeten Strömung hervorgegangen war. Die Gruppe assimilierte und übersetzte einige Gesetze über die dynamische Aufschlüsselung von Kompositionen (indem sie ins Extreme getrieben werden), die bereits von den Kubisten in der Malerei zum Ausdruck gebracht worden waren: die Künstler von „De Stijl“ widmeten sich auch einer sorgfältigen Analyse der architektonischen Lektionen des großen Frank Lloyd Wright, dessen Einfluss damals in Europa deutlich zu spüren war. Durch seine Zusammenarbeit mit Robert van't Hoff und Vilmos Huszar und später mit Theo van Doesburg und Cornelius van Eesteren wurde Rietveld bald einer der herausragendsten Interpreten der neoplastizistischen Botschaft. Zu seinen wichtigsten Werken gehören: das Schröder Haus in Utrecht (1924); die „Reihenhäuser“ in Utrecht (1931-34); der niederländische Pavillon bei der Biennale in Venedig (1954); der Skulpturenpavillon im Rijksmuseum Kröller-Müller in Otterloo und das Van Gogh Museum in Amsterdam (1955). Aus seinen ebenso bedeutenden Möbelkreationen hat Cassina folgende Exemplare für die Produktion ausgewählt: „Red and Blue“ (1918), „Zig-Zag“ (1934), „Schröder 1“ (1923), „Utrecht“ (1935)
 

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Gerrit Thomas Rietveld

Gino Carollo

Geboren in Vicenza, beginnt Gino Carollo im Jahre 1990 seine Tätigkeit im Bereich des Industrial Design durch Zusammenarbeit mit namhaften italienischen und ausländischen Unternehmen aus dem Möbelbereich auch als Art Director. Er entwirft im Auftrag von Assarredo die Einrichtung und das koordinierte Image für den Pavillon "Italien" bei der internationalen Möbelmesse von Köln in den Jahren 1992 und 1993 sowie wiederum im Jahre 1992 den italienischen Pavillon bei der Messe "Interieur" von Wien. Im Jahre 1993 beteiligt er sich bei der Ausstellung "Dirattan" in Mailand und im Jahre 1994 an der Ausstellung "Progetti e Territori" bei der Messe "Abitare il Tempo" in Verona. Einige Produkte wurden beim MoMA in New York ausgestellt. In den gleichen Jahren erhält er die Auszeichnungen "Du Pont" in Köln, "Young Design" in Mailand und "Casaidea" in Rom. Im Jahre 2012 erhält er in Köln den Interior Innovation Award für das Produkt "Bookless" von Interlübke. Im Jahre 1999 eröffnet er das STUDIO28 GINO CAROLLO mit dem Ziel, ein qualifiziertes Team zur Unterstützung der Unternehmen des Fachbereichs zu bilden. Das Design des Produktes in Verbindung mit der Produktentwicklung und der Herstellung von Modellen und Prototypen haben sich als Instrumente herausgestellt, die es dem Studio ermöglicht haben, im Laufe der Jahre konkrete Ergebnisse zu erzielen und eine langfristige Zusammenarbeit aufzubauen. Die Tätigkeit des Industrial Design des Studio 28 hat sich in diesen Jahren mit der Einführung neuer Kompetenzbereiche durch die besondere Entwicklung im Bereich des architektonischen Entwurfs von Ausstellungsräumen, Showrooms und Corporate Identity erweitert.

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Gino Carollo

Jaime Hayon

Jaime Hayon, artista e designer spagnolo, è nato a Madrid nel 1974. Dopo gli studi di design industriale Hayon ha creato alcune serie di elementi d’arredo per diverse aziende:Fritz Hansen, Magis, Established & Sons, Bisazza, B.D. di Barcellona, Sé di Londra, Bernhardt Design, Ceccotti e Moooi. Ha disegnato numerose collezioni d’illuminazione per Metalarte e ha collaborato anche con Swarovski e Baccarat; ha inoltre realizzato accessori per Piper Heidsieck, Gaia & Gino e The Rug Company. Grazie a queste collezioni Jaime occupa una posizione di primo piano come esponente di una nuova generazione di designer che hanno cancellato il confine tra arte, decorazione e design, favorendo la rinascita di oggetti complessi e finemente lavorati all’interno del contesto della cultura contemporanea del design.
In aggiunta agli arredamenti di interni per il ristorante La Terraza del Casino a Madrid e per una serie di negozi di calzature Camper che hanno riscosso notevole successo, Jaime è attualmente impegnato in una serie di progetti di arredo per importanti alberghi, ristoranti e boutique in tutto il mondo che sono diventati il trampolino per creare oggetti esclusivi ed elementi funzionali o decorativi.
Hayon ha di recente terminato gli arredi del negozio di gioielli Octium in Kuwait, il Fabergé Salon a Ginevra in Svizzera e l’Info Center per il Groninger Museum in Olanda. L’arredo del più recente ristorante Le Sergeant Recruteur a Parigi è un ottimo esempio di eleganza e di approccio artistico nel mondo dell’arredamento d’interni. Le sue opere sono state pubblicate nelle testate d’arte e design più prestigiose al mondo. Ha vinto numerosi premi e riconoscimenti tra i quali ‘Best Installation’ da Icon Magazine, ‘Breakthrough Creator’ dalla rivista Wallpaper, Elle Deco International Award 2006 e 2012, Elle Deco Germania, 'Best International Designer' 2008, 'Best Designer' per Elle Deco Giappone nel 2008, 'Designer of The Year' 2009 per AD Russia, Maison Objet Designer Of The Year 2010 e molti altri. Nel 2008, Jaime è stato ospite d’onore della Biennale Interieur in Belgio, il più giovane artista in assoluto ad aver mai ricevuto questo riconoscimento.
Il quotidiano Times lo ha inserito tra i 100 designer contemporanei più importanti e anche il Wallpaper magazine lo ritiene uno degli artisti più influenti. Con uffici in Italia, Spagna e Giappone, Hayon è alla continua ricerca di nuove sfide e prospettive.
 

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Jaime Hayon

Le Corbusier

Chaux-de Fonds/Roquebrune-Cap-Martin, 1887/1965
Charles-Edouard Jeanneret, besser bekannt als Le Corbusier, wurde im Jahre 1887 in La Chaux-de-Fonds, im Schweizer Jura geboren; er starb in 1965 Frankreich, in Cap Martin, an der Côte d’Azur.
Am Anfang seiner Karriere stieß er mit seinem Oeuvre auf gewissen Widerstand aufgrund seiner angeblichen „revolutionären“ Natur und des radikalen Looks durch seine „puristischen“ Experimente; im Laufe der Zeit sicherte er sich jedoch die ihm zustehende Anerkennung und wird heute noch immer tief verehrt. Seine Botschaft wird auch heute von immer mehr Menschen der Branche assimiliert, aber seine unkonventionellen, avantgardistischen Standpunkte sollten mit gebührender Berücksichtigung der rationalen Systeme in seiner Planungsmethode interpretiert werden, die durch extrem einfache Module und Formen auf Basis der funktionalen Logik unterstrichen werden. „Ein Funktionalismus, der nicht so sehr zu einer Erhöhung der mechanischen Funktion auf Kosten der Symbolik, als vielmehr zur Zurückweisung des Symbols, das er nun als veraltet und bedeutend ansieht, und zur Wiederherstellung der praktischen Funktion als Symbol neuer Werte tendiert“.(¹) In seiner Tätigkeit als Städteplaner, Architekt und Designer entwickelte sich seine Forschungsmethode weiter und erreichte manchmal das entgegengesetzte Extrem einer reichen, plastischen Ausdrucksweise. Beispiele dafür sind: Unité d’Habitation, Marseille (1946-52); die Kapelle Notre Dame du Haut von Ronchamp (1950-55); das Dominikanerkloster Sainte-Marie de la Tourette (1951-56); das Centre Le Corbusier in Zürich (1964-65) und das Krankenhaus in Venedig (1965). Annähernd dasselbe Engagement findet sich in den Möbeln des Equipement de l’habitation (Tische, Stühle, Sessel, Sofas) für den Salon d’Automne (1928) mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand und den „Casiers Standard“, einem System aus Schrankmöbeln im standardisierten Format für den Pavillon de l'Esprit Nouveau (1925) mit Pierre Jeanneret. Cassina bietet diese als „up-to-date“ geltenden Möbel wieder an; die klare und essentielle „Form“ lässt sich bestens an neue Zeiten und Umgebungen anpassen und liefert stets eine neue Bedeutung.

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Le Corbusier

Mario Bellini

Milan 1935
Mario Bellini ist ein international bekannter Architekt und Designer. Er bekam insgesamt acht Mal den Compasso d'Oro, weitere prestigeträchtige Architekturpreise sind z.B. die Goldmedaille (Medaglia d'Oro) des Präsidenten der Italienischen Republik für seinen Beitrag zur weltweiten Förderung von Design und Architektur (2004) und den Ambrogino d’Oro der Stadt Mailand für zivile Verdienste  (2011). Er hat Vorträge in vielen der weltweit größten Kulturzentren gehalten und war von 1985 bis 1991 Herausgeber des Magazins Domus. 25 seiner Arbeiten befinden sich in der ständigen Designsammlung des New Yorker MoMA, das ihm im Jahr 1987 eine persönliche Retrospektive gewidmet hat. Im Laufe der Jahre nahm er an unzähligen Kunst-, Design- und Architekturausstellungen im In- und Ausland teil. Seit den 1980er Jahren widmet er sich fast ausschließlich der Architektur. Zu den vielfältigen Projekten, die er entworfen hat, gehören das Messeviertel Portello in Mailand, das Ausstellungszentrum Villa Erba in Cernobbio (Como), das Tokyo Design Centre in Japan, das Natuzzi Americas Headquarter in den Vereinigten Staaten, die Messe Essen in Deutschland, die Nationalgalerie von Victoria in Melbourne, der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt am Main, der Verona Forum Komplex, das Museum für Stadtgeschichte in Bologna, die Abteilung für islamische Kunst im Louvre in Paris, und das neue Mailänder Kongresszentrum, das größte in Europa. Derzeitige Projekte umfassen die Umbauarbeiten an der Pinacoteca di Brera in Mailand. Kurz vor Abschluss stehen der Erzelli Wissenschafts- und Technologiepark in Genua und der Civic Marble's Square in Carrara. Verschiedenste Projekte befinden sich im Designstadium, darunter die „New Eco-City“ in Zhenjiang in China und ein großer Wohn-, Kultur- und Sportkomplex in Qatar.

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Mario Bellini

Mario Cananzi e Roberto Semprini

Mario Cananzi nasce a Rimini nel 1958, e compiuti gli studi universitari a Firenze, vi consegue nel 1985 la laurea in Architettura, con una tesi relativa alla progettazione di un prototipo motociclistico. Dal 1986 svolge l’attività di architetto e designer prima a Rimini poi dal 1989 a Milano dove presso la Domus Accademy ottiene un Master in Industrial Design. In qualità di designer, nel settore del mobile opera con numerose aziende quali Edra, Vittorio Bonacina, Disform, Metals, Oliko, Masterly, Steel, Morphos, Mimo, Sawaya&Moroni. Ha collaborato con aziende nternazionali del settore motociclistico, come Piaggio, Bimota, Yamaha, KTM e Aprilia. Tra i riconoscimenti e le segnalazioni, nel 1992 il premio “Forum Design” al Salone del Mobile di Milano, per la poltroncina “Quadronda” prodotta da Vittorio Bonacina & C. L’anno seguente, in occasione del Salone del Mobile di Colonia, a cura della Dupont International, il premio “Top Ten” per il divano “Tatlin” prodotto da Edra.
Nato a Rimini nel 1959, Roberto Semprini studia architettura a Firenze. Nel 1987 aderisce al movimento Bolidista, che esprime il design in chiave simbolica. Trasferitosi a Milano inizia a collaborare come giornalista free-lance per alcune riviste di design come Modo, L’Atelier (Parigi) ARDI (Barcellona) e Vogue Italia. Nel 1989 progetta il divano “Tatlin” di Edra, che risulta tra i prodotti vincitori del prestigioso premio TOP TEN a Dusseldorf. Nel 1994 con il tavolino “Manta” per Fiam è tra i vincitori del premio Young & Design. I suoi prodotti fanno parte della collezione permanente del Montreal Museum of Decorative Arts in Canada e del New Museum of Design di Londra. Nel 2000 si trasferisce a Rimini dove inaugura lo spazio “RM 12 art & design”, Galleria d’arte e Studio di Design e Architettura di Interni. Dal 2006 lo studio realizza scenografie di grande impatto, inerenti la ricerca di nuovi spazi domestici e pubblici, all’interno della parte culturale di eventi fieristici come il Fuori Salone di Milano, Abitare il Tempo a Verona, Sun e SIA di Rimini. Nel 2010 è stato invitato dal Seoul Living design Fair (Korea) ad esporre “La casa Italo/coreana”. Ha collaborato come designer e direttore artistico di numerose aziende di design come Fiam, Moroso, Alivar, Rede Guzzini, Edra, Slide,Contempo, Dilmos, Pedrali, Morelato, Morfeus, Scab, Valdichienti, Edilco Scale, L2, Mastella, Marchetti Illuminazioni, ect… Ha tenuto conferenze e seminari in diverse Università come: Facoltà di Architettura di Firenze,l Politecnico di Milano, Scuola Superiore di Progettazione dell’Università degli Studi di Bologna, lo I.E.D. di Milano,la LABA di Brescia, la Scuola Elisava di Barcellona (Spagna), la Tsinghua University di Pechino (Cina). E’ stato docente di ruolo all’Accademia di Belle Arti di Brera dal 1996 al 2016 e attualmente è docente di ruoloe Coordinatore del Corso di product Design  all’Accademia di Belle Arti di Bologna. Dal 2015 è docente per Chiara Fama al Politecnico di Milano con il corso di “Outdoor Design Progetti En Plein Air”. Ha vinto il Premio Gold Design Award 2017, con il progetto del tavolo nemo per l’azienda Scab Design.

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Mario Cananzi e Roberto Semprini

Patricia Urquiola

Patricia Urquiola è nata a Oviedo (Spagna). Vive e lavora a Milano. Ha studiato Architettura al Politecnico di Madrid e al Politecnico di Milano, dove si è laureata nel 1989 con Achille Castiglioni. È stata assistant lecturer per Achille Castiglioni; ha collaborato con Vico Magistretti; è stata responsabile Design per  Lissoni Associati. Nel 2001 apre il proprio studio lavorando nei settori del product design, interni e architettura. Tra i suoi progetti più recenti in architettura: Il museo del Gioiello di Vicenza, l’Hotel Mandarin Oriental di Barcellona, l’Hotel Das Stue a Berlino, la Spa dell’Hotel Four Seasons di Milano; progetti retail e allestimenti  per Gianvito Rossi, BMW, Cassina, Ferragamo, Flos, Missoni, Molteni, Officine Panerai, H&M, Santoni, Pitti Uomo Firenze. Ha realizzato prodotti per le più importanti società italiane e internazionali, tra cui: Agape, Alessi, Axor-Hansgrohe, B&B Italia, Baccarat, Boffi, Budri, De Padova, Driade, Flos, Gan, Georg Jensen, Glas Italia, Haworth, Kartell, Kettal, Kvadrat, Listone Giordano, Louis Vuitton, Molteni, Moroso, Mutina, Rosenthal e Verywood. Alcuni dei suoi prodotti sono esposti nei maggiori musei di arte e design,  tra cui il MoMa di New York, il Les Arts decoratifs di Parigi, il Museo di Design di Zurigo, il Vitra Design Museum di Basilea, il Victorian&Albert Museum di Londra, lo Stedelijk di Amsterdam  e il Museo della Triennale di Milano. Ha vinto diversi premi internazionali tra cui: la Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes del Governo Spagnolo: l’Ordine di Isabella la Cattolica, consegnato da Sua Maestà il Re di Spagna Juan Carlos I, “Designer del decennio” per le riviste Home e Häuser, “Designer dell’anno” per le riviste Wallpaper, AD Spagna, Elle Decor International e Architektur und Wohnen. E’ Ambassador di Expo Milano 2015. Settembre 2015 Patricia Urquiola nominata Art Director di Cassina.

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Patricia Urquiola

Toshiyuki Kita

Osaka 1942
1942   Geburt in Osaka, Japan.
1964  Abschluss in Industriedesign am Naniwa College, Osaka.
1969   Erweiterung seines kreativen Schaffens von Japan nach Italien.
1975   Verleihung des Japan Interior Design Preises.
1981   Verleihung des Preises Kitaro Kunii Industrial Design Award. "WINK" (Stuhl) --für die ständigen Sammlungen des MoMA in New York ausgewählt.
1983   Tisch "KICK", Sieger der Kategorie Wohnmöbel einer New Yorker Zeitschrift für Industriedesign. Gewinn des "Product Design Award" des Institute of Business Designers and Contract Magazine in den Vereinigten Staaten. Vorlesung an der DOMUS ACADEMY in Italien.
1984   "KICK" (Tisch) --für die ständigen Sammlungen des MoMA in New York ausgewählt. "WINK" (Stuhl), "KICK" (Tisch) --für die ständigen Sammlungen des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Deutschland, ausgewählt.
1985   Vorlesung an der University of Washington (Seattle) in den Vereinigten Staaten. Vorlesung beim „Italian and American Symposium“ in Los Angeles.
1987  "WINK" (Stuhl), "KICK" (Tisch) --für die ständigen Sammlungen des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Deutschland, ausgewählt. Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 10-Jahr-Jubiläum des Centre Georges Pompidou.  Präsentation von "CEREMONIAL SPACE".
1988   Ausstellung in Barcelona und Wien.
1990   Ausstellung in Mailand. Gewinn des Preises Delta de Oro, Spain.
1991   Ausstellung im Hiroshima City Museum of Contemporary Art in Japan.
1992   Entwurf der Stühle und der Inneneinrichtung für das Drehtheater im japanischen Pavillon der Expo 92 in Sevilla. Mitglied der Jury für DELTA ADI FAD, Spanien. Ausstellung in Helsinki, Finnland.
1993   Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien 1997   "MULTI LINGUAL CHAIR" --für die ständigen Sammlungen des Museum of Modern Art in New York und des Centre Georges Pompidou in Paris ausgewählt.
1998   Mitglied der Jury beim Pro Finnish Design Contest, Helsinki. 13 seiner Werke wurden für die ständigen Sammlungen des Museums für Moderne Kunst in Saint-Étienne, Frankreich ausgewählt.
1999   Ausstellung in Helsinki.
2001   Ausstellung "L'anima del design" in Mailand. Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, Deutschland. "LIQUID CRYSTAL DISPLAY TV" und "WINK" (Stuhl) --für die ständige Sammlung des Centre Georges Pompidou, Paris, ausgewählt.
2002   Ausstellung im Showroom Silvera in Paris. Ausstellung und Vortrag auf der internationalen Möbelmesse in China.
2003   Ausstellung in Frankfurt, Barcelona, Mailand und Verona. Ausstellung in Mailand.
2004   Vortrag beim Industrial Design Summit in China. Vorsitzender Japan Good Design Award. Als Professor an die Osaka University of Arts berufen (Vorsitzender der Fakultät für Design)
2005   Ausstellung "anima" in Amsterdam.
2006   Organisator der Ausstellung "50th Japan GOOD DESIGN AWARD" in Mailand.
2007   Ausstellung "IL FUTURO DELLA TRADIZIONE" in Mailand.
2008   Ausstellung "Natura e Tecnologia" in Mailand.
2009   Ausstellung "KITA. FUTURA DELIGHT" in Mailand. Ausstellung "Timeless Future" in Shanghai, China. Organisator des  "Japan Creative Centre" in Singapur. Organisator der Internationalen Handelsmesse  "Living & Design" in Osaka, Japan.
2010   Ausstellung "Timeless Future" in Mailand. Einladung zur Ausstellung in Foshan, China. Einladung zur Ausstellung in Guangzhou, China Organisator der Internationalen Handelsmesse "Living & Design" in Osaka, Japan
2011   Ausstellung "Kita’s Collection” im MAISON & OBJET Verleihung des Preises Compasso d'Oro alla carriera internazionale im Juli 2011 in Italien.

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Toshiyuki Kita

Zaha Hadid

Zaha Hadid (Baghdad, 31 ottobre 1950 - Miami, 31 marzo 2016) architetto e designer, è stata fra gli interpreti più significativi del decostruttivismo in architettura. Nata a Baghdad, in Iraq, da una famiglia benestante, il padre era un ricco industriale e un importante politico, è cresciuta in uno dei primi edifici bauhaus di ispirazione a Baghdad durante un'epoca in cui "modernismo" significava glamour e pensiero progressista" in Medio Oriente. Ha conseguito una laurea in matematica alla American University di Beirut prima di trasferirsi a Londra, nel 1972, per studiare alla Architectural Association, dove ha incontrato Rem Koolhaas, Elia Zenghelis e Bernard Tschumi. Dopo aver conseguito il titolo ha lavorato con i suoi ex professori, Koolhaas e Zenghelis, presso l'Office for Metropolitan Architecture (OMA), a Rotterdam, nei Paesi Bassi, diventando socia nel 1977. Attraverso la sua associazione con Koolhaas ha incontrato Peter Rice, l'ingegnere che le ha dato sostegno e l'ha incoraggiata nella fase iniziale, in un momento in cui il suo lavoro sembrava difficile. Vincitrice di molti Concorsi Internazionali di Architettura, molti suoi progetti non furono mai costruiti, come ad esempio il Peak Club in Hong Kong (1983) e il Cardiff Bay Opera House in Galles (1994). Nel 1999 è la progettista per il palcoscenico e la scenografia del Nightlife Tour dei Pet Shop Boys, evento di forte impatto visivo, e nel 2001 Hadid vince la competizione internazionale per disegnare il masterplan del One North di Singapore. Ha collaborato con diverse aziende di design, creando pezzi straordinari.

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Zaha Hadid
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